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Was machen Honigbienen eigentlich im Winter?

Lass das SUMMEN nicht verstummen!

Was machen die fleißigen Honigbienen eigentlich im Winter?

Wussten Sie, dass eine Honigbiene im Sommer nur 6 Wochen und im Winter dagegen bis zu 9 Monate lebt? Das ist auch notwendig, da die Königinnen im Winter keine Eier legen – die Puppen würden bei weniger als 30 Grad nicht überleben. Ab Februar, wenn die Temperaturen langsam wieder steigen, werden Königinnen wieder aktiv und legen Eier. Während ein Bienenvolk im Sommer aus bis zu 50.000 Bienen bestehen kann, sind es in den Wintermonaten nur etwa 20.000 Tiere.

Die fleißigen Honigbienen bilden – anders als die Wildbienen - mehrjährige Völker, deren Bienen gemeinsam im Bienenstock überwintern. In ihrem Stock bilden sie eine Wintertraube, in der sich die Bienen gegenseitig vor der Kälte schützen. Natürlich sitzt dabei die wichtigste aller Bienen, die Bienen-Königin, in der Mitte der Traube und wird dort optimal warmgehalten und geschützt. Dank des fleißigen Einsatzes der Bienen-Arbeiterinnen herrscht dort stets eine Temperatur von mindestens 25 Grad.

Wie erzeugen die Bienen die Wärme?

Durch Muskelkontraktion können Bienen Wärme erzeugen. So überstehen sie selbst Minustemperaturen. Die Tiere an den kalten Außenseiten der Traube werden regelmäßig von Bienen aus der wärmeren Mitte abgelöst und gefüttert. Fällt die Temperatur im Bienenstock unter 10 Grad Celsius, zittern sie den Stock für mindestens einen Tag lang warm. Dazu klinken sie ihre Flügel gewissermaßen aus, damit sie nicht abheben, und erzeugen mit ihrer Flugmuskulatur ein Muskelzittern.

Die Bienen fahren ihren Stoffwechsel herunter und können im Winter von den eingelagerten Vorräten im Stock zehren.“

Die Fähigkeit aktiv Wärme zu produzieren, ermöglicht es den Bienen auch einen Winter bei zweistelligen Minusgraden zu überstehen, ohne in eine Kältestarre zu verfallen oder zu verhungern. Sobald der Honig durch die Wärme wieder flüssig geworden ist, stecken die Bienen ihren Rüssel rein und laden ordentlich Energie auf.

Wie Bienen den harten Winter unbeschadet überstehen.

Der Winter ist die schwierigste Jahreszeit für Bienen, insbesondere wenn der Imker die Bienenstöcke nicht richtig vorbereitet hat. Im Winter treten die meisten Verluste auf was die Bienenbevölkerung angeht. Die erfolgreiche Entwicklung des Bienenstocks und dementsprechend der Produktion von Honig im Frühling und Sommer hängt stark von der Überwinterung ab. Einige Imker verzeichnen Verluste von 20-40% in einem harten Winter. Es ist daher für den Imker wichtig, für ausreichend Futter und für einen sonnigen Standort zu sorgen. Dann ist auch gewährleistet, dass die neuen Arbeiterinnen zum Frühjahr pünktlich schlüpfen und es wieder heißt: ab an die Blütenkelche.

Quellen: nabu.de / wikifarmer.com / bee-careful.com

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